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Schädlingsbekämpfung Garten
Schädlingsbekämpfung im Garten
Schädlingsbekämpfung mit Gartenjauchen und Gartenbrühen
- Natürlicher Jauchen Pflanzenschutz
- Schädlingsbekämpfung im Garten
Ökologischer Pflanzenschutz durch Kräuterjauchen und Kräuterbrühen
Als Jauche bezeichnet man in erster Linie die flüssigen Exkremente (Harn) von Menschen und Tieren mit Wasseranteilen aus entsprechenden Auffangbecken (Jauchegruben).
Im Gegensatz dazu bezeichnet die Gülle ein Gemisch tierischer Exkremente (Kot und Harn) sowie Wasser und mit unter auch Einstreu wie Stroh.
Dabei gibt es in der deutschen Sprache landschaftliche Unterschiede für den Gebrauch des Wortes „Jauche“. Vor allem die Abgrenzung zur Gülle ist im Norden deutlicher als im Süden.
Der Inhalt von Klär- bzw. Jauchegruben von nicht an die Kanalisation angeschlossenen Wohnhäusern wird ebenfalls als Jauche bezeichnet.
Gülle und Jauche unterscheiden sich deutlich in ihrem Nährstoffgehalt. Die Jauche ist wesentlicher reicher an Kalium und der Stickstoff ist schneller für die Pflanzen verfügbar.
Gülle hat einen höheren Trockensubstanzgehalt, da auch der Kot enthalten ist und oft auch auf die Beimischung von Stroh oder ähnlichen Materialien zurückzuführen ist. Der Stickstoff ist hier organisch gebunden und steht den Pflanzen damit nicht unmittelbar zur Verfügung.
In der heutigen Landwirtschaft überwiegt die Gülle als wirtschaftseigener Dünger, da die technische Handhabung einfacher ist. Es genügt hierbei eine Bearbeitungskette, während bei der Jauche eine Bearbeitungskette für die Flüssigkeit und eine weitere für den Mist (Stroh) bereitgestellt werden muss. (Quelle: Wikipedia Jauche)
Für die Natur ist die übermäßige Ausbringung von Gülle und Jauche gefährlich. Die hohen Stickstoffanteile werden über den Boden dem Grundwasser zugeführt. Dieser Stickstoff gelangt dann in die Gewässer und führt zu einer Übersäuerung (Absenkung des ph-Wertes). Dabei werden übermäßig Nitrate und Ammoniumsalze gebildet, was langandauern die Gewässer schädigen kann.
Besonders in den 60er-Jahren stellte sich die Landwirtschaft in der DDR und der Bundesrepublik auf Großproduktion um, so dass die intensive Tiermast und der verstärkte Einsatz von Mineraldünger zunehmend für die Überdüngung verantwortlich wurden.
Jauche als Pflanzenauszug zum Pflanzenschutz
Schädlingsbekämpfung
Ebenfalls als „Jauche“ bezeichnet werden übel riechende Kaltwasserauszüge von Pflanzen wie, Brennnesseln, Ackerschachtelhalm und Beinwell.
Diese Jauchen werden durch die Vergärung von Pflanzen, die weitestgehend als Unkraut in unseren Gärten vorkommen, vorrangig zur Schädlingsbekämpfung als Pflanzenschutz und Flüssigdünger hergestellt.
Gleichzeitig kann mit der hergestellten Jauche, durch den hohen Stickstoffanteil punktuell gedüngt werden, was eine flächendeckende Düngung einsparen lässt.
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