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Gurken Garten
Gurken im Garten und Gewächshaus
Gurken anbauen Gurkenanbau
Gurken (Cucumis sativus) sind Kürbisgewächse
Das Anbauen von Gurken in jeder Form lohnt sich immer. Als Kleingärtner freut man sich immer über mehrere Gurkenarten.
Unter einem geschützten Dach oder im Treibhaus pflegt man die Schlangengurke, welche man z. B. auf eine Kürbisunterlage pfropft um einen stärkeren Hauptstamm zu bekommen.
Für alle Gurkenpflanzen benötigt man einen warmen, humosen, lockereren Boden. Der Gurkenboden darf nicht verschlämmen und sollte idealer Weise einen pH- Wert von 6,5 – 7 aufweisen.
Es gibt Einlegegurken, Salatgurken, Schälgurken und Schnurgurken.
Gurken sollten optimaler Weise in einem Gewächshaus, einem Foliehaus oder auf einem Hochbeet mit hoher Feuchtigkeit gepflanzt werden. Sollen Gurken im Freiland ausgebracht werden, wird ein sonniger und feuchter Standort benötigt. Eine Aussaat von Gurken sollte erst ab Ende Mai und Mitte Juni erfolgen.
Viel Dünger, aber wenig Stickstoff, und viel Wasser sind für eine erfolgreiche Ernte notwendig. Jedoch sollte man keinen Mineraldünger nehmen. Vor allem darf kein Chlor im Dünger oder Gießwasser enthalten sein.
Die Bodenvorbereitung sollte möglichst 14 Tage vorher stattfinden.
Ideal ist ein warmer Pflanzenfuss mit Pferdemist. Dieser macht locker und wärmt die Pflanzen. Ist kein Pferdemist vorhanden, kann auch grober Kompost (50% Anteil) oder verrotteter Rindermist verwendet werden.
Der Boden sollte mit etwas Torf oder gehäckseltem Stroh vermischt bis zu einer Tiefe von 35 cm aufbereitet werden. Der Kompost ist am wirkungsvollsten, wenn er nur halbverrottet, aber durchgehend schwarz gefärbt ist.
Den Boden vor dem Auspflanzen mit Brennessellauge bzw. Brennesseljauche gegen Schädlinge und Pilzbefall abbrausen.
Eine dunkle, eingeschlitzte Mulchfolie in den ersten Wochen ist vorteilhaft. Auch Schicht aus Stroh, oder verrottetem Rindermist ist günstig.
Bei Gefahr von Staunässe sollte man einen 20 - 25 cm hohen Damm aufschütten, der Wärme an die Wurzeln kommen lässt. Eine Luftfeuchtigkeit von 80% ist optimal. Gurken müssen mit viel Sonneneinwirkung gepflegt werden.
Mit der richtigen Mistunterlage bilden sich gute Wurzeln und die Schlangengurke wächst und wächst und bekommt viele Schlangengurken von einer herrlichen Größe, siehe auch Bild.
Bei der Freilandgurke sollte man in seiner Nähe immer Dill und Basilikum mit anbauen.
Fachleute haben herausgefunden, dass diese beiden Gewürzkräuter eine Wachstumsfördernde Wirkung auf die Gurken haben. Die Gurken werden dann nicht von dem früheren Mehltau befallen.
In der Nähe der Gurken baut man alle Zwiebelgewächse an, wie Lauch, Zwiebel, Knoblauch aber auch mit Erbsen und Bohnen und roten Rüben sowie mit Sellerie vertragen sich Gurken gut.
Radieschen, Rettich und auch Rosmarin sollte man in der Nähe von Gurken meiden.
Bekommen die grünen Gurkenblätter gelbe Streifen an den Außenseiten hilft nur noch Brennnessellauge.
Unter Tomaten und Gurken gehört eine Mischung von Stallmist, dieser garantiert immer eine kräftige Pflanze und gute Früchteansätze.
Die Schlangengurke sollte man so lange ranken lassen biss diese Nahrung aus der Erde entnehmen kann. 20 bis 25 Gurken sind dann das erwartete Ziel und der Einsatz von ca. 4 Euro für eine Pflanze zahlt sich wieder aus.
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