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Japanischer Garten
Japanischer Garten
Der traditionelle japanische Gartenstil ist tief mit der besonderen Kultur des fernöstlichen Insellandes verbunden und lässt sich daher deshalb nicht ohne weiteres auf europäische Verhältnisse übertragen.
Eine, insbesondere deutsche Umsetzung, der Japanischen Gartenkunst ist Fehl am Platze, gegebenenfalls eine Anmaßung und über alle Maße kitschig.
Alternativ empfehlen wir den Bau eines europäischen Freiland- Sukkulenten- Garten, der gleichermaßen ästhetisch, mit Steinen, Wasser und Kies aufgebaut werden kann!
Die japanische Gartenkunst blickt auf eine jahrhunderte alte Geschichte und Tradition zurück.
Ausgangspunkt dieser Entwicklung waren chinesische Einflüsse, die etwa im 6. Jahrhundert zusammen mit dem Buddhismus übernommen wurden.
Im Laufe der Jahrhunderte hat sich aus diesen Wurzeln mehr und mehr ein eigener, unverwechselbarer Gartenstil entwickelt.
Wichtiges Grundprinzip eines Japanischen Gartens ist das Bestreben, die Natur in ihrer Vielfalt und Schönheit zu symbolisieren.
Zu diesem Zweck wird eine idealisierte Landschaft in verkleinertem Maßstab nachgebildet.
Dem "Japanischer Garten Kaiserslautern e.V." ist in bemerkenswerter Weise ein Japanischer Garten auch in Deutschland gelungen!
Einzelne Gartenelemente wie Felsen, ein Teich oder eine kleine Insel werden dabei zum Symbol für ganze Landschaften, die aus Gebirgen, Flüssen und Meer bestehen.
Ein Japangarten ist z.B. ein mit Kiefern, Ahornen und Zierkirschen bepflanzter Berg. Der Hang dieses Berges wird so gestaltet, als würde er einen ehemaligen Flußlauf darstellen, in welchem einst gewaltige Wassermassen hinabgestürzt sind.
Dieser im Japanischen 'Karesansui' genannte Flusslauf mündete nach wechselvollem Wege schließlich in das Meer, das durch zwei Teiche symbolisiert wird.“
Unter den Japanischen Gärten, gibt es ebenso wie in der europäischen Gartenkunst verschiedene Gartenbaustile. Basis der Gartengestaltung war der Shintoismus, aus dem viele Grundelemente stammen, die dann vom Buddhismus übernommen und weiterentwickelt wurden.
Eine Besonderheit japanischer Gärten ist, daß sie "nicht mehr" wachsen, wenn sie einmal angelegt sind!
Das heißt ein fertiggestellter japanischer Garten sollte sich nach seiner Anlage nicht mehr ändern. Das geht so weit, daß 25-50 Jahre alte Bäume und Sträucher in die Gärten gesetzt werden.
Aus diesem Grund sind einjährige Pflanzen (wie unsere Sommerblumen) in japanischen Gärten nicht zu finden.
Trotz der Komplexität eines Japanischen Gartens fließen immer wieder japanische Gestaltungsformen und japanische Gestaltungsideen in unsere hiesigen, viel zu deutschen Schräber- Gärten ein.
Weitere hilfreiche Informationen bietet:
www.garten-architektur.ch
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