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Gesundheit Fitnesstraining Trainingsauswirkung
Gesundheit durch Fitnesstraining & Gesund Leben
Trainingsauswirkung von Fitnesstraining auf den Menschen
Fitnesstraining
Auf Grund der durch Reizwirkung verursachten Anpassungsvorgänge bei Muskulatur, Herz und Kreislauf, Atmung, Stoffwechsel, Nervensystem u.a. wird eine zweckentsprechende Zusammenarbeit aller an der Leistung beteiligten Organe erreicht. Je nach Bedarf erhöht sich die Funktion der belasteten Organe. Die Leistung des gesamten Organismus steigert sich somit. Durch die erreichte Anpassung werden Leistungen mit relativ geringer Anstrengung vollbracht. Die Leistungsreserven werden also durch Training vergrößert.
Trainingsauswirkung auf Atmungsorgane des Menschen
An den Atmungsorganen, besonders an den Lungen, bilden sich durch Training gleichfalls Veränderungen aus, die die Voraussetzungen für höhere Leistungsfähigkeit schaffen; denn um erhöhten Sauerstoffbedarf zu decken, ist eine höhere Leistung der Atmungsorgane erforderlich.
Auswirkungen des Fitnesstraining auf den Gasaustausch im menschlichen Körper
Die Aufnahme von Sauerstoff und die Abgabe von Kohlendioxid erfolgen in den Lungenbläschen. Ihre gesamte Oberfläche beträgt etwa 1(X) bis 120m2. Trotz dieser großen Austauschfläche - sie entspricht etwa der Hälfte eines Tennisfeldes - ist eine genügende Sauerstoffaufnahme bei Belastung nur durch zusätzliche funktionelle Arbeit möglich. Dazu dient in erster Linie eine verstärkte Atmung.
In Ruhe beträgt die Luftventilation 6 bis 81 je min. Bei körperlicher Belastung steigert sich das Minutenvolumen wesentlich, so beim Gehen auf 141 je min, beim mittleren Radfahren auf 42, beim Lauf auf 100 und beim Rudern auf 1201. Bei stärkster Anstrengung können Werte von mehr als 2001 je min auftreten. 3.2. Lungenfaßkraft. Um das Minutenvolumen zu steigern, ist eine Erhöhung der Lungenfaßkraft erforderlich. Unter Lungenfaßkraft (Vitalkapazität) versteht man die Menge Luft, die nach tiefster Einatmung durch tiefste Ausatmung abgegeben werden kann. Sie ist bei aktiven den Menschen größer als bei Nichtsportlern und beträgt etwa 4 bis 61.
Außer dieser Luft enthält die Lunge noch etwa 1200cm2 Restluft. Diese mengt sich mit der Atemluft, so daß immer eine Mischung aus verbrauchter und frischer Luft entsteht. Bei tiefster Ausatmung kommt ein besonders günstiges Mischungsverhältnis zustande, weil bedeutend mehr Frischluft als Restluft vorhanden ist. Das Fassungsvermögen der Lunge wird also bei tiefer Atmung besser ausgenutzt als bei flacher. Der trainierte Den Menschen neigt daher bei Belastungen zu tiefer Atmung. 3.3. Atmungsarten.
Die Atmung erfolgt im Allgemeinen durch die Nase; dadurch wird die Luft vorgewärmt, angefeuchtet, auf Geruchssubstanzen überprüft und vom Staub befreit. Für große Anstrengungen reicht die Nasenatmung nicht aus, so dass Mundatmung hinzutreten muss.
Auswirkungen von Fitnesstraining auf die Steuerung der Atmung
Die Steuerung geht vom Atemzentrum aus, das mit der Großhirnrinde in Verbindung steht. Durch Training kommt es zwischen Atemzentrum und Hirnrinde zu unwillkürlichen Verbindungen, durch die sich die Atembewegung dem Bewegungsrhythmus weitgehend angleicht. Untrainierte müssen diese Anpassung so lange willkürlich herbeiführen, bis sich die genannten "bedingten Reflexe" ausgebildet haben.
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