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Paphiopedilum Frauenschuh Orchideen Pflege

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Paphiopedilum Frauenschuh Orchideen Pflege... Pflegehinweise Paphiopedilum Orchidee an einen einen kühlen, temperierten oder warmen, halbschattigen Standort im Zimmer....

Paphiopedilum Frauenschuh Orchideen Pflege

Paphiopedilum Orchideen kultivieren - Pflegehinweise

In Kultur benötigen Paphiopedilum (dt. Frauenschuh) Orchideen je nach Herkunft einen kühlen, temperierten oder warmen, halbschattigen Standort.

Für die kühl zu kultivierende Gruppe sind Paphiopedilum Insigne Orchideen, Paphiopedilum spicerianum Orchideen und Paphiopedilum villosum Orchideen (und ihre zahlreichen Hybriden) die verbreitesten Arten, die auch in Fensterbankkultur gehalten werden können.

Bedingung für eine sichere Blüte ist bei ihnen eine starke nächtliche Temperaturabsenkung Ausgang des Sommers bzw. zu Herbstbeginn über eine längere Zeit hinweg. Sonst sind sie unproblematische Pfleglinge, die hell, luftig und kühl stehen möchten, Temperaturschwankungen auch meist tolerieren.

Für die mäßig warm zu kultivierende Gruppe sind Paphiopedilum venustum und Paphiopedilum Insigne 'Sanderae' typische Vertreter.

Sie brauchen während ihrer Hauptentwicklungszeit etwa 20-27 °C am Tage, nachts 15-20 °C und lieben einen schattigen Standort.

Nach der Blüte wird - wie bei der kühlen Gruppe - eine gewisse Ruhezeit angedeutet mit Temperaturen, die zwischen 14-18 °C liegen. Bei den wärmebedürftigsten Arten (z. B. Paphiopedilum callosum, Paphiopedilum sukhakulii , Paphiopedilum parishii, Paphiopedilum philippinense, P. mastersianum u. a.), die ganzjährig ohne Vegetationsruhe kultiviert werden, sollten die Tagestemperaturen bei 22-28°C und die Nachttemperaturen bei 17-22°C liegen.

Für die Wintermonate kann man etwas darunter gehen.

Bei keinen Orchideen gehen die Meinungen über geeignetes Substrat so auseinander wie bei Paphiopedilum. Einige Gärtner kultivieren sie in Gemischen, denen lehmige Rasenerde zugesetzt ist, andere in Baumrinde, Sphagnum und Polystyrol.

Häufig verwendet wird ein Gemisch, das aus Baumrinde, Sphagnum, lehmiger Rasenerde, gebrocktem Kuhdung (auch Pferdedung) und etwas Hornspänen als milder Dauerdünger und klein gehacktem Buchenlaub besteht.

Auch hinsichtlich der Düngung von Paphiopedilum weichen die Auffassungen voneinander ab. Bei Paphiopedilum fairieanum, Paphiopedilum delenatii und den Vertretern der Untergattung Brachypetalum (Paphiopedilum bellatulum, Paphiopedilum concolor, Paphiopedilum niveum und verwandte Arten), die kalkliebende Standorte benötigen, müssen dem Substrat Muschelkalkbrocken zugesetzt werden.

Umgepflanzt wird alle 2, 4 oder 5 Jahre, entweder unmittelbar nach der Blüte bei den wärmebedürftigen Arten oder im Januar bis April bei den kühler stehenden. Dabei ist zu beachten, daß Paphiopedilum reichliche Bestockung lieben (zusammenhängende Pflanzen zusammenfassen).

Plasttöpfe eignen sich besser als Tontöpfe, weil bei ihnen die Wurzeln nicht haften. Stets sollte locker und gut drainiert gepflanzt werden, weil Paphiopedilum, wie viele andere Orchideen, empfindlich gegenüber Staunässe sind.

Frisch getopfte (und auch frisch geteilte) Paphiopedilum sollten mehrere Wochen lang nur sehr vorsichtig gegossen werden. Die Wassermengen richten sich nach dem verwendeten Substrat und dessen Wasserhaltbarkeit. Manche Kultivateure, die genügend Platz im Gewächshaus haben, pflanzen Paphiopedilum auch aus.

Letztere Methode, die meist schnell zu kräftigen und blühfähigen Pflanzen führt, ist nachteilig, wenn ein Krankheitserreger in die Sammlung eindringt, weil dadurch meist alle Pflanzen gleichzeitig befallen und vernichtet werden.

Unter den Erkrankungen dominieren bakterielle Blattfäulen und Wurzelfäulen (Fußkrankheiten); auch Spinnmilben (Rote Spinne) saugen gern an Paphiopedilum und Paphiopedilum-Hybriden.

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