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Baustile Kubismus
Kubismus
BAUSTIL KUBISMUS (1907-1915)
Der Name stammt von einem Kritiker im Jahre 1909. Er ist irreführend, da das Bild nicht nur in die Grundformen-Kugel, Würfel-aufgelöst ist (da dies keine Kunst ist). Vielmehr versuchten die Künstler die Formen der Gegenstände neu zu begreifen.
Der Künstler löst sich von den vertrauten Erscheinungsbildern, weil dies eben nur noch als Schein empfunden wurden. Es blieben nur noch konstruktive Elemente übrig. Die Künstler beschreiben dies als völlig neue Stilrichtung, als ´peinture objet´ (Gegenstandsmalerei) ,dass dem ´nature objet´ ganz klar gegenübersteht. Die Kubisten beziehen sich mit ihrer Kunst auf eine Aussage Cezannes, der einmal sagte : ´Alles in der Natur modelliert sich wie Kugel, Kegel und Zylinder.
Man muss aufgrund dieser einfachen Formen malen lernen, dann wird man alles malen können was man malen will.´ Picasso hat den Kubismus geprägt. Er war es auch, der den Kubismus mit seinem Bild ´Les Demoiselles d'Avignion´ später einleitete. Der Kubismus an sich ist in mehrere Phasen unterteilt und dauerte nur von 1907-1915. Dies hiess aber nicht, dass der Kubismus nicht mehr existierte, denn er gilt eigentlich als Ursprung jeder heutigen Malerei.
Die wohl weitreichendste Veränderung gab es, auch wenn etwas zeitversetzt, in der Architektur.
Das Bauhaus hat die Ideale des Kubismus, alles wird gerade und schlicht übernommen und idealisiert. Diesem Stil ist auch das ´1. Bauwerk des 20. Jahrhunderts´ zu verdanken. Viele berühmte Architekten lehrten dann am Bauhaus in Dessau. Der Stil wurde durch Ornamentlosigkeit, Einsatz zeitgenössischer Baustoffe und Abkehr von symbolischen Ausdruckswerten geprägt.
Zusammenfassend kann man sagen, dass der Kubismus die Kunstrevolution im 20. Jahrhundert war und eigentlich alle weiteren Stile bis zur Gegenwart immer noch beeinflußt.
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