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Böttcherei Museum Malchin... Ausstellung im Museum Malchin, Stadtmühle, Heimatverein, Geschichte Böttcherei...
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Böttcherei Museum Malchin Artikel eingestellt am 10.03.2004
Böttcherei-Ausstellung im Malchiner Museum
Dem traditionellen Handwerk der Stadt hat der Malchiner Museumsverein jetzt einen weiteren Raum gewidmet. In der Stadtmühle ist eine Miniböttcherei eröffnet worden.
Neben der nachgestellten Schmiede ist das bereits der zweite Ausstellungsraum, der hier von Jugendlichen der Malchiner Blumenschule mit ihren Lehrern Andreas Teggatz und Michael Schmidt im so genannten Wahlpflichtunterricht eingerichtet wurde.
Fachkundige Unterstützung bei der Gestaltung der Ausstellung erhielten die jungen Leute von Horst und Frank Meysahn. Ihr Betrieb kann auf eine mehr als 300-jährige Tradition in Malchin zurückblicken.
„Es gibt wohl keinen Namen in Malchin, der sich soweit zurückverfolgen lässt, wie der der Familie Meysahn“, freute sich Helga Schnepf vom Museumsverein über die gelungene Arbeit der jungen Leute und ein weiteres Stück erlebbarer Geschichte.
Für die Exposition haben die Meysahns eine ganze Reihe von alten Urkunden und Gerätschaften zur Verfügung gestellt. Prunkstück in der Sammlung ist ein hölzernes Weinfass, das Horst Meysahn im Jahr 1967 zu seiner Meisterprüfung gefertigt hatte. Aber auch altgedientes Böttcherwerkzeug wie Zugmesser, Holzwaschmaschine oder Schinder sind in der neuen Ausstellung zu sehen.
Die Böttcherei, wie sie fast 300 Jahre lang Generationen der Familie Meysahn ernährte, gibt es mittlerweile nicht mehr in Malchin. Dafür sei die Nachfrage nach solchen Artikeln einfach nicht mehr gegeben, sagt Horst Meysahn. Daher sei Sohn Frank auch der erste seit Firmengründung im Jahre 1692, der auf keinen Meisterbrief im Böttcherhandwerk verweisen kann. Einen Meistertitel hat aber auch er: im Tischlerhandwerk. Und in Bewahrung der langen Familientradition nennt sich der Betrieb heute Tischlerei und Böttcherei Meysahn.
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