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Ostseeküstenradweg Greifswald Usedom Ostseeradweg
Ostseeküstenradweg - Ostseeradwanderweg
Ostseeradweg - Mecklenburg und Vorpommern entlang dem Ostseeküstenradweg entdecken
Von der Hansestadt Greifswald zur Sonneninsel Usedom (Greifswald - Usedom)
Im Fischerdorf Wieck mit beachtenswerter Holzklappbrücke, die Radfahrer benutzen dürfen, geht es nach Eldena.
Von hier aus radeln Sie über Neuendorf- Ludwigsburg- Loissin- Gahlkow- Vierow- Lubmin- Spandowerhagen- Freest- Kröslin- Hollendorf- Karrin- Weidehof- Wolgast zur Insel Usedom (ca.45 km).
Wer abkürzen will, verlässt den Ostseeküstenradweg und fährt über Kräpelin- Wusterhusen- Pritzwald- Rubenow- Groß Ernsthof nach Wolgast (25 bis 30 km).
Die Abkürzung lässt sich auf Grund der Oberfläche besser befahren, ist allerdings auch sehr verkehrsreich.
Auf Usedom erwartet Sie ein sehr gut ausgebautes Radwegenetz, das man idealerweise auch gut in Kombination mit der Bahn benutzen kann.
Usedom ist durchaus hügelig, dem aktiven Rad fahren steht also nichts im Wege. Der Ostseeküstenradweg verbindet die Orte Zinnowitz- Koserow- Bansin- Heringsdorf- Ahlbeck auf ca. 25 Kilometern miteinander, bevor er kurz vor der polnischen Grenze endet.
Die „Badewanne der Berliner“, wie Usedom auch liebevoll genannt wird, kann auf ein langes Tourismusgeschäft zurückblicken.
Um 1900 war es in der feinen Berliner Gesellschaft mehr als schick, seinen Urlaub in einer der Villen auf Usedom- bevorzugt natürlich in den Kaiserbädern- zu verbringen.
Unter dem Begriff „Bäderarchitektur“ verbirgt sich also nichts anderes als ein nachklassizistischer architektonischer Mischmasch des Historismus (1830 bis 1890), bestehend aus mehr oder weniger guten Geschmack - Es wurde bei den weißen Villen der Ostseebäder mit Veranden, Erkern, Säulen und Türmchen nicht gespart.
Inspiriert von griechich-römischen Baustilen sowie romanischen Einflüssen entstand in den Ostseebädern eine strahlend weiße Wilhelminische Architektur die seinesgleichen sucht.
Die Berliner hatten damals Geld und so flossen architektonische Elemente aus den verschiedensten Stilrichtungen in ihr Traumhaus ein.
Die Promi- Liste der Sonneninsel ist lang: Tucholsky, Gorki, die Gebrüder Mann, Theodor Fontane, Johann Strauß und viele mehr tummelten sich in der Vergangenheit im feinen weißen Ostseesand.
Heute muss man kein Star sein, um die Schönheiten der Insel entdecken zu können. Sehr gute Hotels mit umfangreichen Angeboten im Bereich Gesundheit und Wellness machen Usedom auch außerhalb der Sommermonate zu einem interessanten Reiseziel der Gegenwart.
Für manchen Radler ist es natürlich ganz besonders attraktiv, sich am Ende einer aktiven Reise in einem der zahlreichen Hotels an Körper und Seele verwöhnen zu lassen.
Autor: www.radreisen-mecklenburg.de; 2004-2006 Quelle: www.radreisen-mecklenburg.de
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