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Ribnitz-Damgarten
Ribnitz-Damgarten
Die Bernsteinstadt Ribnitz-Damgarten auf dem Vorpommerschen Festland
Die Stadt Ribnitz-Damgarten liegt zwischen den Hansestädten Rostock und Stralsund an der Mündung des Flusses Recknitz in den Ribnitzer See (Südteil des Saaler Boddens). Östlich der Recknitz liegt Damgarten und westlich des Flusses liegt Ribnitz.
(Auszug aus http://de.wikipedia.org; Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Ribnitz-Damgarten)
Ribnitz-Damgarten wird als Bernsteinstadt bezeichnet und liegt zwischen den Hansestädten Rostock und Stralsund, am Südufer der mit der Ostsee verbundenen Boddenkette. Die Stadt befindet sich an der Mündung des Flusses Recknitz in den Ribnitzer See.
Die Stadt ist umgeben von einer schönen, abwechslungsreichen Landschaft. Im Norden von Ribnitz-Damgarten befindet sich der Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft, im Westen ist sind das Ribnitzer Große Moor und die Rostocker Heide, im Süden finden Sie das Recknitztal. Diese Gebiete stehen unter Naturschutz und bieten vielen selten gewordenen Pflanzen und vom Aussterben bedrohten Tierarten Schutz und Lebensraum.
Gegründet: 1250 Ribnitz, 1258 Damgarten
Das Ribnitzer Große Moor ist 274 ha groß und wurde schon 1939 unter Naturschutz gestellt. Der Aufbau des Regenmoors ist einzigartig und das Moor liegt nahe an der Küste. Führungen werden angeboten. 1995 konnte ein Renaturierungsprojekt mit Unterstützung einer Natur- und Umweltinitiative ins Leben gerufen werden.
Weiterhin gibt es in Ribnitz-Dammgarten seit 1999, einmalig in Ostdeutschland, das Pilzmuseum Ribnitz-Damgarten. Hier erhält der Besucher anschaulich Informationen über giftige und genießbare Pilze, aber auch die Vielfalt und Farbenpracht heimischer und exotischer Insekten und Schmetterlinge können bewundert werden. Auch die Lebensart- und weise von Waldtieren und die Neuansiedlung des Steinkauzes ist interessant und wird Ihnen hier näher gebracht.
Die Ostsee erreichen Sie über einen Rad- und Wanderweg. Er führt von Ribnitz-Dammgarten am Saaler Bodden entlang. Dieser Weg ist besonders schön, weil man hier Ruhe vor dem Lärm der Straßen hat. Genießen Sie die frische Luft und erkunden Sie die schöne Umgebung.
Die Stadt Ribnitz-Dammgarten ist Ausgangspunkt für viele Reisende zu jeder Jahreszeit. Sie finden städtische Kultur, ländliche Idylle und Natur pur. Im Sommer können Sie im Meer baden, segeln und surfen, in der Umgebung radfahren und wandern. Skaten und Golfen machen ebenfalls Spaß an Sommersonnentagen. Für Freizeitsegler und Segelsportaktive stehen Liegeplätze für Boote und im Hafen Damgarten ein Wasserwander-Rastplatz zur Verfügung.
Aktive Bewegung im Herbst und im Winter ist richtig gut für die Gesundheit und sorgt für Entspannung. Versuchen Sie für diesen Zweck doch einmal den Golfclub "Zum Fischland". Auf dem Golfplatz können Anfänger, geübte Golfer und Handicap-Spieler die 9-Loch-Anlage mit Drivingrange, Übungsbunker, Pitch- und Puttinggreen nutzen. Sie ist ähnlich gestaltet wie ein schottischer Linkscourse-Küstengolfplatz. Der Bau eines zusätzlichen 18-Loch-Platz Par 72, eines Clubhaus im Fischlandstil und großzügiger Gästeappartements sind schon in Planung und werden in naher Zukunft errichtet.
Im Winter Ribnitz-Damgarten zu besuchen, ist auch ein Erlebnis. Wenn der Bodden zugefrohren ist und überall Schnee liegt, kann man Ski- und Schlittschuhlaufen und Eissegler beobachten oder selbst mitmachen.
Im Frühjahr können sie den Flug der Kraniche beobachten und das Erwachen der Natur. Die Sommerzeit und somit auch wieder neue Gäste werden dann mit dem Blühen der Rapsfelder begrüßt.
Die Geschichte der beiden Städte, Ribnitz und Damgarten beginnt zur Zeit der Völkerwanderung. Slawische Siedler errichteten unabhängig voneinander ihre Hütten an beiden Seiten der Recknitz. Ribnitz, gegründet durch mecklenburgische Fürsten, wird erstmals in einer Urkunde aus dem Jahre 1233 erwähnt. Damgarten erhält sein lübsches Recht 1258 vom Rügenfürsten Jaromar II..
Schwere Verwüstungen durch Kriege, Brände, Belagerungen und Truppendurchzügen mussten beide Städte in den folgenden Jahrhunderten über sich ergehen lassen. Die Stiftung eines Nonnenklosters in Ribnitz durch den mecklenburgischen Herzog Heinrich II. mit dem Beinamen der Löwe ist für die damalige Zeit, eine problematische Entscheidung. Nach der Reformation wird das Kloster des St. Klarenordens der mecklenburgischen Ritterschaft zugesprochen und im jetzigen Damenstift verbleiben die "unversorgten Töchter des Landes". Heute ist das Kloster wieder zu neuem Leben erwacht.
Autor: Anne Stresow; 2004-2006
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